Sammeln von pflanzlichen Gratisgütern

25. Februar 2010

Die Spitzmorchel

Filed under: Pilze — Michael Roetzer @ 22:34
Spitzmorchel

Spitzmorchel

Ein Geheimtipp für angehende Pilzsucher und Liebhaber extravaganter Speisen.
Die Spitzmorchel wächst im Laub und Nadelwald, an Böschungen und an windgeschützten Stellen, auf Kalk und Lehmböden.
Sehr oft in Flußauen, sowie in der unmittelbaren Nähe von Waldbächen und Quellen.
Kommt machmal bereits im Februar, meist jedoch ab März, bis in den Juni hinein vor.
Eignet sich hervorragend zum Trocknen, entwickelt dadurch einen noch intensiveren Geschmack.
Frisch, wird Sie gerne zu Hühner oder Kalbsspeisen, verwendet.
Hut: Braun in verschiedenen Tönen, jung fleischrosa, spitzkegelig mit Längs- und Querrippen, die wabenartige Zwischenräume aufweisen.
Der Hut ist mit dem Stiel verwachsen, innen hohl, weißlich kleiig anzusehen.
3-8 cm hoch, 2-5 cm dick.
Stiel: Weißlich, fleischrosa, gelblich-braun;
zylindrisch rund, in Längsrichtung zart gefurcht.
2-12 cm lang, 1-2,5 cm dick.
Fleisch wachsartig, leicht brüchig, dünnhäutig, geruchlos, milder Geschmack.
Ähnlichkeit mit der Speisemorchel, die aber wie der Name schon besagt, essbar ist.

19. Januar 2010

Der Pfifferling

Filed under: Pilze — Schlagwörter:, , , , — Michael Roetzer @ 20:38

Pfifferling

Der meistverkaufte, wildwachsende Speisepilz in Europa.
Pfifferlinge wachsen gerne in Gruppen, auf teils moosigen Flächen, in Laub-, Misch- oder Nadelwäldern.  Hauptvorkommen von Mai bis November.  Der Pilz eignet sich weder zum Trocknen, noch zum Einfrieren, da er dann einen bitteren Geschmack bekommt. Dafür eignet er sich hervorragend zum Einlegen.
Hut
dottergelb, mit 3-6 cm Durchmesser, jung kernig-knubbelig fleischig, am Rand eingerollt. Reifere Pilze dunkel bis orangegelb, dünnrandig, und den Hut nach oben aufgwölbt. Stiel 3-8 cm lang, 1-3 cm breit, etwas heller als der Hut gefärbt. Fleisch weiss, im Hut am Rand gelblich eingefärbt.
Geruch unverwechselbar- schwach pfirsichartig. Geschmack des rohen Pilzes, etwas pfefferig- leicht scharf anmutend. Mancherorts  gibt es auch den falschen Pfifferling, der aber leicht an seinem milden Geschmack zu unterscheiden ist. Aber auch der falsche Pfifferling ist essbar, nur nicht so wertvoll wie das Original.

11. Januar 2010

Riesenschirmling

Filed under: Pilze — Schlagwörter:, , , , — Michael Roetzer @ 21:31

Riesenschirmling

Ein recht größwüchsiger Pilz, daher oft schon aus weiter Entfernung zu erkennen.
Sowohl im Laub und Mischwald, wie auch im Nadelwald heimisch.  Sammelzeit von Juli bis November.
Wächst gerne in lichten Wäldern, oft auch auf Waldlichtungen und angrenzenden Wiesen.
Hut 12-35 cm Durchmesser, jung kugelig geschlossen und gänzlich ockerbraun mit abstehenden Schuppen. Später, wenn der Pilz aufschirmt ist der Hutrand hell bis weiss. Lamellen jung weiss, später rosa bis ins helle Braun.
Stiel 15-35 cm lang, 1-2,5 cm Durchmesser, von oben hell nach unten dünkler werdend. Trägt einen markanten geflockten Ring im oberen Drittel des Stiels.
Geerntet wird nur der Hut, der Stiel sollte unversehrt in der Erde stehen bleiben.
Ein äußerst beliebter und wohlschmeckender Speisepilz, der am besten wie ein Wiener Schnitzel herauspaniert wird.

Beilagentipp: Heurige kleine Petersilkartoffel und einen frischen, knackigen grünen Salat, guten Appetit!

Kann ohne Probleme eingefroren gelagert werden. Wichtig jedoch, den Pilz nicht unters Wasser halten, da er sonst an Geschmack verliert und matschig wird. Tipp:  Pilze kann man auch elegant mit Druckluft reinigen, althergebracht tut es auch ein mittelweicher Haarpinsel.

10. Januar 2010

Der Steinpilz

Filed under: Pilze — Schlagwörter:, , , , — Michael Roetzer @ 07:47

Steinpilze

Hat einen breiten, fleischigen Hut, anfangs halbkugelig, später gewölbt. Sein weißes Fleisch ist anfangs sehr fest und wird später etwas weicher. Er hat einen sehr angenehmen Frischegeruch und einen milden Geschmack. Der Pilz ist auch roh eßbar. Die Frühjahrssteinpilze sind meist hellbraun bis ins weissliche braun. Im Herbst hingegen, findet man dann, immer dünklere Exemplare, die fast schon schwarzbraune Färbung aufweisen können. Vorkommen in Nadel und Mischwäldern, von Mai bis November. Der Pilz ist standorttreu und wächst fast jedes Jahr an den gleichen Stellen. Es ist daher ratsam, sich die Stellen zu merken, oder wer ein Navigationsgerät besitzt, die Fundorte abzuspeichern. Der Steinpilz ist ein hervorragender Speisepilz, gebacken oder als Pilzsauce.
Eignet sich sehr gut zum Trocknen und  Einfrieren.
Mancherorts wird er gerne in Essig oder in Öl eingelegt und so haltbar gemacht.

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