Sammeln von pflanzlichen Gratisgütern

26. Februar 2010

Huflattich

Filed under: Kräuter — Michael Roetzer @ 20:06

Eine auf ganz Europa verbreitete Heilstaude.
Anzutreffen an Wegrändern, auf Wiesen, Feldern, in alten Kiesgruben, manchmal auch auf Brachflächen oder Bahndämmen.
Ab März kommen die dottergelben Blüten zum Vorschein.
Jeder einzelne Blütenkopf besteht aus einer Vielzahl winziger Einzelblüten.
Huflattich wird bis zu 35 cm hoch.
Seine nach Honig riechenden Blüten werden gesammelt und getrocknet.
Daraus wird ein schleimlösender, hustenreizlindernder Tee zubereitet.
Der Tee schmeckt normal bitter, daher sollte man Ihn mit Honig süßen.
Sehr gerne werden auch Lindenblüten und Holunderblüten beigemengt.
Auf ein Liter heißes Wasser, gibt man drei Suppenlöffel getrocknete Blüten, nach drei bis fünf Minuten, ist der Gesundheitstee trinkfertig.

24. Februar 2010

Bärlauch

Filed under: Kräuter — Michael Roetzer @ 21:50

Bärlauch

Auch wilder Knoblauch genannt, gehört zu den Zwiebelgewächsen.
Wächst gerne auf humusartigen Böden und bevorzugt schattige Standorte. Bereits Ende Februar, kurz nach der Schneeschmelze, kommen schon die ersten spitzovalen Blätter zum Vorschein.
Die kurzstieligen Blätter werden zwischen 15-20 cm lang. Frisch geerntet eignet er sich am besten für den Verzehr und ist so auch am gesündesten. Bärlauch fördert die Verdauung, verhindert Arteriosklerose, wirkt blutdrucksenkend und vermindert so die Herzinfarkt und Schlaganfall-Gefahr.
Oft wird der frische Bärlauch fein gehackt in einen Kräuterquark gemischt, und ergibt so, einen herrlichen Brot-Aufstrich.
Außerdem werden Soßen, Suppen und Salate, Bratengerichte, Pizzen, Eierspeisen und Pesto, damit verfeinert.
Gekühlt kann man Bärlauchblätter 3-4 Tage aufbewahren. Im Bärlauch wurden sowohl krebshemmende, als auch entzündungshemmende Substanzen festgestellt.

11. Januar 2010

Kräuter, Blätter und Blüten

Filed under: Kräuter — Schlagwörter:, , , , , — Michael Roetzer @ 21:52

Kamille

Als Sammelgut bevorzugt werden junge Exemplare, da  diese besonders zart und aromaintensiv sind.
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, niemals Pflanzen die zuvor chemisch oder biologisch gedüngt wurden als Sammelgut verwenden. Das Sammeln von Pflanzen die Spuren einer Krankheit wie Mehltau oder Rost aufweisen, sollte ebenfalls vermieden werden.  Wie beim Pilzesuchen, eignet sich auch hier ein luftdurchlässiger Weidenkorb, als idealer Sammelbehälter.

Powered by WordPress