Sammeln von pflanzlichen Gratisgütern

27. Januar 2010

Was findet man hier?

Filed under: Einführung — Schlagwörter:, , , , — Michael Roetzer @ 22:04

Tipps und Anleitungen, wie man pflanzliche Gratisgüter in der Natur sammelt.
So werden viele Spaziergänge in freier Natur, zu einem spannenden Erlebnis.
Wenn dabei, noch pflanzliche Leckerbissen gefunden und erbeutet werden, macht die Sache umso mehr Spaß.
Fast das ganze Jahr, hält die Natur viele kostenlose Schätze für uns bereit, wir müssen nur wissen, wann und wo wir die Schätze finden.
Pilze zum Beispiel, sind macherorts sehr begehrt und haben einen hohen Marktwert.

19. Januar 2010

Der Pfifferling

Filed under: Pilze — Schlagwörter:, , , , — Michael Roetzer @ 20:38

Pfifferling

Der meistverkaufte, wildwachsende Speisepilz in Europa.
Pfifferlinge wachsen gerne in Gruppen, auf teils moosigen Flächen, in Laub-, Misch- oder Nadelwäldern.  Hauptvorkommen von Mai bis November.  Der Pilz eignet sich weder zum Trocknen, noch zum Einfrieren, da er dann einen bitteren Geschmack bekommt. Dafür eignet er sich hervorragend zum Einlegen.
Hut
dottergelb, mit 3-6 cm Durchmesser, jung kernig-knubbelig fleischig, am Rand eingerollt. Reifere Pilze dunkel bis orangegelb, dünnrandig, und den Hut nach oben aufgwölbt. Stiel 3-8 cm lang, 1-3 cm breit, etwas heller als der Hut gefärbt. Fleisch weiss, im Hut am Rand gelblich eingefärbt.
Geruch unverwechselbar- schwach pfirsichartig. Geschmack des rohen Pilzes, etwas pfefferig- leicht scharf anmutend. Mancherorts  gibt es auch den falschen Pfifferling, der aber leicht an seinem milden Geschmack zu unterscheiden ist. Aber auch der falsche Pfifferling ist essbar, nur nicht so wertvoll wie das Original.

11. Januar 2010

Kräuter, Blätter und Blüten

Filed under: Kräuter — Schlagwörter:, , , , , — Michael Roetzer @ 21:52

Kamille

Als Sammelgut bevorzugt werden junge Exemplare, da  diese besonders zart und aromaintensiv sind.
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, niemals Pflanzen die zuvor chemisch oder biologisch gedüngt wurden als Sammelgut verwenden. Das Sammeln von Pflanzen die Spuren einer Krankheit wie Mehltau oder Rost aufweisen, sollte ebenfalls vermieden werden.  Wie beim Pilzesuchen, eignet sich auch hier ein luftdurchlässiger Weidenkorb, als idealer Sammelbehälter.

Riesenschirmling

Filed under: Pilze — Schlagwörter:, , , , — Michael Roetzer @ 21:31

Riesenschirmling

Ein recht größwüchsiger Pilz, daher oft schon aus weiter Entfernung zu erkennen.
Sowohl im Laub und Mischwald, wie auch im Nadelwald heimisch.  Sammelzeit von Juli bis November.
Wächst gerne in lichten Wäldern, oft auch auf Waldlichtungen und angrenzenden Wiesen.
Hut 12-35 cm Durchmesser, jung kugelig geschlossen und gänzlich ockerbraun mit abstehenden Schuppen. Später, wenn der Pilz aufschirmt ist der Hutrand hell bis weiss. Lamellen jung weiss, später rosa bis ins helle Braun.
Stiel 15-35 cm lang, 1-2,5 cm Durchmesser, von oben hell nach unten dünkler werdend. Trägt einen markanten geflockten Ring im oberen Drittel des Stiels.
Geerntet wird nur der Hut, der Stiel sollte unversehrt in der Erde stehen bleiben.
Ein äußerst beliebter und wohlschmeckender Speisepilz, der am besten wie ein Wiener Schnitzel herauspaniert wird.

Beilagentipp: Heurige kleine Petersilkartoffel und einen frischen, knackigen grünen Salat, guten Appetit!

Kann ohne Probleme eingefroren gelagert werden. Wichtig jedoch, den Pilz nicht unters Wasser halten, da er sonst an Geschmack verliert und matschig wird. Tipp:  Pilze kann man auch elegant mit Druckluft reinigen, althergebracht tut es auch ein mittelweicher Haarpinsel.

10. Januar 2010

Der Steinpilz

Filed under: Pilze — Schlagwörter:, , , , — Michael Roetzer @ 07:47

Steinpilze

Hat einen breiten, fleischigen Hut, anfangs halbkugelig, später gewölbt. Sein weißes Fleisch ist anfangs sehr fest und wird später etwas weicher. Er hat einen sehr angenehmen Frischegeruch und einen milden Geschmack. Der Pilz ist auch roh eßbar. Die Frühjahrssteinpilze sind meist hellbraun bis ins weissliche braun. Im Herbst hingegen, findet man dann, immer dünklere Exemplare, die fast schon schwarzbraune Färbung aufweisen können. Vorkommen in Nadel und Mischwäldern, von Mai bis November. Der Pilz ist standorttreu und wächst fast jedes Jahr an den gleichen Stellen. Es ist daher ratsam, sich die Stellen zu merken, oder wer ein Navigationsgerät besitzt, die Fundorte abzuspeichern. Der Steinpilz ist ein hervorragender Speisepilz, gebacken oder als Pilzsauce.
Eignet sich sehr gut zum Trocknen und  Einfrieren.
Mancherorts wird er gerne in Essig oder in Öl eingelegt und so haltbar gemacht.

Aus dem geplanten Inhalt

Filed under: Einführung — Schlagwörter:, , , , — Michael Roetzer @ 04:58
  • Sammeln – wo , wann , wie ?
  • Pilze
  • Früchte
  • Kräuter, Blätter und Blüten

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