Eine auf ganz Europa verbreitete Heilstaude.
Anzutreffen an Wegrändern, auf Wiesen, Feldern, in alten Kiesgruben, manchmal auch auf Brachflächen oder Bahndämmen.
Ab März kommen die dottergelben Blüten zum Vorschein.
Jeder einzelne Blütenkopf besteht aus einer Vielzahl winziger Einzelblüten.
Huflattich wird bis zu 35 cm hoch.
Seine nach Honig riechenden Blüten werden gesammelt und getrocknet.
Daraus wird ein schleimlösender, hustenreizlindernder Tee zubereitet.
Der Tee schmeckt normal bitter, daher sollte man Ihn mit Honig süßen.
Sehr gerne werden auch Lindenblüten und Holunderblüten beigemengt.
Auf ein Liter heißes Wasser, gibt man drei Suppenlöffel getrocknete Blüten, nach drei bis fünf Minuten, ist der Gesundheitstee trinkfertig.
26. Februar 2010
Huflattich
25. Februar 2010
Die Spitzmorchel
Ein Geheimtipp für angehende Pilzsucher und Liebhaber extravaganter Speisen.
Die Spitzmorchel wächst im Laub und Nadelwald, an Böschungen und an windgeschützten Stellen, auf Kalk und Lehmböden.
Sehr oft in Flußauen, sowie in der unmittelbaren Nähe von Waldbächen und Quellen.
Kommt machmal bereits im Februar, meist jedoch ab März, bis in den Juni hinein vor.
Eignet sich hervorragend zum Trocknen, entwickelt dadurch einen noch intensiveren Geschmack.
Frisch, wird Sie gerne zu Hühner oder Kalbsspeisen, verwendet.
Hut: Braun in verschiedenen Tönen, jung fleischrosa, spitzkegelig mit Längs- und Querrippen, die wabenartige Zwischenräume aufweisen.
Der Hut ist mit dem Stiel verwachsen, innen hohl, weißlich kleiig anzusehen.
3-8 cm hoch, 2-5 cm dick.
Stiel: Weißlich, fleischrosa, gelblich-braun;
zylindrisch rund, in Längsrichtung zart gefurcht.
2-12 cm lang, 1-2,5 cm dick.
Fleisch wachsartig, leicht brüchig, dünnhäutig, geruchlos, milder Geschmack.
Ähnlichkeit mit der Speisemorchel, die aber wie der Name schon besagt, essbar ist.
24. Februar 2010
Bärlauch
Auch wilder Knoblauch genannt, gehört zu den Zwiebelgewächsen.
Wächst gerne auf humusartigen Böden und bevorzugt schattige Standorte. Bereits Ende Februar, kurz nach der Schneeschmelze, kommen schon die ersten spitzovalen Blätter zum Vorschein.
Die kurzstieligen Blätter werden zwischen 15-20 cm lang. Frisch geerntet eignet er sich am besten für den Verzehr und ist so auch am gesündesten. Bärlauch fördert die Verdauung, verhindert Arteriosklerose, wirkt blutdrucksenkend und vermindert so die Herzinfarkt und Schlaganfall-Gefahr.
Oft wird der frische Bärlauch fein gehackt in einen Kräuterquark gemischt, und ergibt so, einen herrlichen Brot-Aufstrich.
Außerdem werden Soßen, Suppen und Salate, Bratengerichte, Pizzen, Eierspeisen und Pesto, damit verfeinert.
Gekühlt kann man Bärlauchblätter 3-4 Tage aufbewahren. Im Bärlauch wurden sowohl krebshemmende, als auch entzündungshemmende Substanzen festgestellt.

